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Simone Nieweg – Gärten und Felder – Fotoausstellung in der Kunsthalle Bielefeld

Am Mittwoch, 8. Februar 2012 um 20:00 Uhr wird die Ausstellung mit Fotografien von Simone Nieweg “Gärten und Felder” als “Schaufensterausstellung” in der Bielefelder Kunsthalle eröffnet.

Die 1962 in Bielefeld geborene Fotografin Simone Nieweg war Meisterschülerin und danach Assistentin von Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit den späten 1980er Jahren widmet sie ihr Werk der Landschaft. Dabei richtet sich ihr Interesse bislang ausschließlich auf die von Menschenhand geschaffene Kulturlandschaft, nicht auf scheinbar unberührte Natur und auch nicht auf die bloß der Erholung dienenden Parks und Ziergärten. So zeigen ihre Bilder Wiesen und Äcker, Feld- und Forstwege, Weinberge und Obstbäume und oft die Gemüsefelder, Kleintierställe, Treibhäuser und Schuppen auf sogenanntem Grabeland.

Ihre großformatigen Farbfotografien zeigen keine klassischen Landschaftsveduten, vielmehr periphere und durch Nützlichkeit gekennzeichnete Orte. Ihre häufig in der Nähe ihres Lebensmittelpunkts Düsseldorf am Niederrhein, in Westfalen, aber auch in Frankreich gefundenen Motive müssen nicht direkt verortbar sein. Vielmehr stehen die Bilder allgemeingültig für Landschaft in Mitteleuropa.

Dabei nutzen ihre Kompositionen vorhandene Strukturen wie Wege, Bäume oder geometrische Felder als gliedernde Grundelemente. Die häufig nach oben geschobene Horizontlinie, vor der sich die Bildelemente zu staffeln scheinen und der wolkenlose und farblich undefiniert erscheinende Himmel lassen ihre sorgfältig komponierten Fotografien zeitlos und als unaufgeregt inszenierte „Lyrische Dokumentationen“ (Heinz Liesbrock) erscheinen.

Vom 12. Februar bis zum 27. Mai ist eine große Ausstellung mit Fotografien der Künstlerin Simone Nieweg unter dem Titel „Natur der Menschen. Landschaftsfotografien“ im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Buch mit 98 Abbildungen der jüngsten Werkgruppen im Schirmer/Mosel Verlag, München, für 49,90 €.

Chorkonzert der 49. Haller Bach-Tage mit dem Ensemble Aperto

Unter der Leitung von KMD Martin Rieker findet am Samstag, den 11.2.12 um 20.00 Uhr das große Chorkonzert der Haller Bachtage in der St. Johanniskirche statt.

Der Schwerpunkt des Chorkonzertes iegt auf der Musik des frühen Bach. Die frühen Kantaten, gesungen von Ina Siedlaczek, Sopran; Henning Voss, Altus; Wolfgang Klose, Tenor; Maximilian Lika, Bass und dem Chorensemble der Johanniskantorei Halle Westfalen, die Bach für Themen der lutherischen Gottesdienste schrieb, erfordern Instrumente der frühen Barockzeit: Gamben, Zinken und mehrfach besetzte Bratschen sprechen die rhetorische Sprache des jeweiligen Werkes. Die drei Kantaten sind in dieser frühen Musiksprache behaftet und stehen in der Umwandlung (Transformation) zum Spätwerk des Meisters.

Die beiden Hauptvorbilder der italienischen Instrumentalmusik, Triosonate und Concerto, verbindet das ungemein schöne Brandenburgische Konzert Nr. 6, das in diesen 49. Bach-Tagen eine Erstaufführung erfährt. Liegt es doch an dem ungewöhnlichen Instrumentarium, das Bach fordert: Dieses Konzert wird vom Ensemble Aperto – in Halle von vielen Gastspielen im Rahmen der Haller Bach-Tage gut bekannt – mit historischen Instrumenten in der Barock-Tonlage musiziert, das heißt: alles erklingt einen Halbton tiefer.

Kunstausstellung von Walter Klein im Klinikum Gütersloh – Standort Rheda

„Komm, ich schenk dir eine Blume“ – unter diesem Titel stellt der Künstler Walter Klein noch bis zum 29. Februar 2012 seine Bilder im Foyer der Betriebsstätte Rheda des Klinikums Güterslohs aus. Der Vater von Dr. Eugen Klein (Chefarzt der Chirurgie) hat einige Aquarelle und Buntstiftzeichnungen mit bunten Blumen und Stilllebenmotiven aus seinem Portfolio zusammengestellt.

Walter Klein, der 1916 als Sohn einer Lehrerfamilie in einem kleinen Dorf in Russland geboren wurde, kam 1989 nach Deutschland. Seither lebt er in der Familie seines Sohnes Dr. Eugen Klein. Seine Bilder und Skulpturen stellte der Künstler bisher in personellen aber auch in Gemeinschaftsausstellungen in Korkino, Chelabinsk, Swerdlowsk (ehem. UdSSR) sowie in Bielefeld, Dortmund und Schwerte aus.

Schon während seiner Kindheit in der Ukraine verlebte entwickelte sich Kleins Leidenschaft für die Kunst. Die Aufnahmeprüfung für eine Lehre als Maler und Designer schaffte er nach seiner Schulzeit leicht. Dennoch musste Klein die Ausbildung aufgrund seiner Farbenblindheit abbrechen. Daraufhin arbeitete er als Straßenbauarbeiter an der Metro in Moskau und studierte die Malerei an der Abendschule.

1938 wurde er Mitglied des Moskauer Kunstvereines für Malerei und Design. Seine Vielseitigkeit offenbarte der Künstler ebenso in der Bühnenmalerei, Bildhauerei sowie der Porträt- und Landschaftsmalerei. In den 50er Jahren absolvierte er ein zweijähriges Fernstudium in der Moskauer Volksuniversität für Kunst. Neben seiner Tätigkeit als Maler / Designer eines großen Betriebes war er zeitweise als Lehrer für Kunst in Schulen tätig. Die Ausstellung im Foyer der Betriebsstätte Rheda kann täglich besichtigt werden. An der Pforte gibt es ein Programm, das durch die Ausstellung führt.

Videokunst von Manuel Graf für das Landeskunstmusem Münster

“Geschenkt!” – unter diesem Motto präsentieren das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, und die Jungen Freunde des Landesmuseums die Arbeit “Woher kommt die Kunst? oder: Die Blüte des Menschen” des deutschen Künstlers Manuel Graf. Die Jungen Freunde haben diese Arbeit 2011 gekauft und am Donnerstag 16.01.12 dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) übergeben. Die Arbeit ist das Kunstwerk des Monats Januar und daher zum ersten Mal im LWL-Landesmuseum zu sehen. Begleitet wurde die Übergabe an Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold und Melanie Bono, Kuratorin für Gegenwartskunst, von einem Kurzvortrag über die Arbeit.

Manuel Graf, 1978 geboren, entwirft einfache Bilder, um eine mögliche Antwort auf die komplexe Frage nach der Herkunft der Kreativität zu finden: Vielleicht liegt ihr Ursprung in den Formen der Natur, vielleicht findet der Mensch Kreativität aber auch in sich selbst. In dem sechsminütigen Film finden sich zahlreiche Verweise auf größere kulturgeschichtliche Zusammenhänge: Wie auf einer Theaterbühne erscheinen im Bild handgearbeitete Modelle von Bäumen, Blüten und Rundbögen, um verschiedene Theorien und Thesen zur Diskussion zu stellen. “Der Künstler bezeichnet den Rundbogen – eine über 2000 Jahre alte Erfindung der Etrusker – als die ‘Blüte des Menschen‘”, berichtet Kathrin Ehrlich, Autorin der Publikation zum Kunstwerks des Monats Januar. “So wird unser Fortschrittsglaube in Frage gestellt und als Konstruktion entlarvt. Die Kombination von Architektur, den drei Grundfarben und Musik lässt an die Idee des Gesamtkunstwerks denken.” Die Stärke von Manuel Grafs Videokunst sei es, die Entwicklung von Ideen und ihre kulturgeschichtlichen und soziologischen Auswirkungen in einfache Bilder umzuwandeln, so Ehrlich weiter.

Mit dem Ankauf baut das LWL-Landesmuseum seine Videosammlung aus, die bisher nur wenige Werke umfasst. Im Neubau, der im Frühjahr 2014 eröffnet wird, werden in der Abteilung Gegenwartskunst regelmäßig Werke aus dem Bereich Video zu sehen sein.

Die Publikation “Kunstwerk des Monats” kann für 1 Euro an der Museumskasse erworben werden.

Weiden schneiden im Freilichtmuseum Detmold

Der mäßige Winter hat Lippe noch im Griff, erste Aktionen für seine Besucher bietet das Freilichtmuseum Detmold aber schon vor Beginn der Freiluftsaison, denn das Thema „Kopfweiden“ ist jetzt hoch aktuell. Am Sonntag, 5. Februar 2012, bietet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ab 10 Uhr daher einen Workshop zum „Weiden schneiden“ an.

Früher lieferten Weiden das Ausgangsmaterial für viele Gebrauchsgegenstände, so zum Beispiel für Körbe verschiedener Formen. Durch den regelmäßigen Schnitt im Winter bildet sich auch bei den Weiden im LWL-Freilichtmuseum Detmold die spezielle Wuchsform dieser Gehölze.

In dem Workshop „Weiden schneiden“ vermittelt Korb- und Flechtwerkgestalterin Petra Franke Grundlagenkenntnisse zu den verschiedenen Weidenarten, die zum Flechten geeignet sind, und schneidet die Weiden gemeinsam mit den Teilnehmern. Wer zu Hause flechten möchte, zum Beispiel einen Zaun aus Weiden, kann das geschnittene Material mitnehmen.

Mitzubringen sind: eine Rosen- und/oder Astschere, Handschuhe, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, bei Bedarf Verpflegung sowie gegebenenfalls eine Transportmöglichkeit für das Schnittgut. Interessierte können sich bei der Museumszentrale unter 05231/706-0 bis zum 31. Januar voranmelden.

 

Vorträge für Fachleute und Verbraucher auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück

Das Bundesumweltministerium hat vor Kurzem die neuen Richtlinien für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 KW (Kilowatt) veröffentlicht. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltet. Ab 1. April 2012 können dort Anträge eingereicht werden. Neue Mini-Blockheizkraftwerke bis 20 KW in Bestandsbauten können nach dem Programm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine Anlagen mit einer Leistung von 1 KW 1500 Euro, größere Anlagen mit 19 KW 3450 Euro.

Aber für wen lohnt es sich, über den Einsatz einer Strom erzeugenden Heizung im Keller nachzudenken? Wie ausgereift ist die Technik? Worauf ist bei der Planung, der Anschaffung und dem Betrieb zu achten? Welche Praxiserfahrungen und welche neuen Entwicklungen gibt es bei den Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerken?

Aktuelle Informationen hierzu erhalten Interessenten im Rahmen der vom Kreis und der Kreishandwerkerschaft organisierten Vortragsreihe auf der Baumesse im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück.

Die Messe läuft vom 10. bis 12. Februar 2012, täglich von 10 bis 18 Uhr. Für Architekten, Ingenieure, Energieberater, Handwerker und andere Fachinteressenten findet am Samstag, 11. Februar von 10.30 bis 14.15 Uhr, eine von der Architektenkammer NRW und von der Ingenieurkammer Bau NW anerkannte Fortbildungsveranstaltung statt.

„Planung und Betrieb von kleinen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Wohn- und Nichtwohngebäuden“ lautet das Thema. Es referieren die Experten Matthias Kabus von der EnergieAgentur.NRW und Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum aus Rastatt.

Für die Teilnahme ist bis zum 3. Februar 2012 eine Anmeldung beim Kreis unter Tel. 05241-852702 oder per E-Mail an Luise.Fleiter@gt-net.de erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro inklusive Mittagsimbiss, Vortragsmanuskripte und Teilnahmebescheinigung.

Hausbesitzer können sich am 11. Februar 2012, 16.30 bis 17.30 Uhr, im Rahmen eines Verbraucher-Vortrages zum Thema informieren. Dieser Vortrag kann kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden. Das gesamte Vortragsprogramm rund ums energiesparende Bauen und Sanieren, weitere Informationen zur Baumesse sowie das neue Zuschuss-Programm des Bundes für Mini-BHKW sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Auskunft erteilt zudem die Koordinierungsstelle des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241-85 2762 (Ursula Thering).

 

Reflexionen von Brigitte Strauß im Haus Samson in Clarholz

Vom 3. Februar – 18. März 2012 präsentiert Brigitte Strauß ihre Werke im Haus Samson in Clarholz.

Die Gütersloher Künstlerin Brigitte Strauß, geboren 1939 in Bielefeld, ist seit über dreißig Jahren als Malerin in der Kunstszene zu Hause. Sie lebt und arbeitet seit 1961als selbständige Kauffrau in Gütersloh. Ihr künstlerischer Werdegang führte sie zunächst zur Öl – später zur Aquarellmalerei. Durch Teilnahme an Kunstseminaren in ihrem Geburtsort Bielefeld und der Kunstakademie Vulkaneifel, beherrscht sie eine spezielle Ausdrucksform in der Aquarelemalerei, die durch farbliche Transparenz die Schönheit der Natur und Dinge des alltäglichen Lebens darstellen. Seit 2001 gehört auch die Acrylmalerei zum festen Bestandteil ihres Schaffens. Der Entstehungsprozess der Bilder erfolgt vielschichtig mit zum Teil unterschiedlichen Materialien. Gegenständliche Arbeiten wechseln mit abstrakten, visionären Kompositionen. In Acryl-Technik zeigt Brigitte Strauß in dieser Ausstellung Eindrücke als Momentaufnahme von den Stränden der Nordfriesischen Inseln sowie mediterrane Motive. Bilder die, inspiriert durch Urlaubsaufenthalte, in konträrem Kontext miteinander korrespondieren. In diesen großformatigen Acrylbildern erschliesst sich dem Betrachter der Zauber der unterschiedlichen Küstenlandschaften. Brigitte Strauß war von 2001 bis 2006 aktives Mitglied des Kunstvereins Gruppe 13 in Herzebrock-Clarholz.

Da der Kontakt zu den Kunstschaffenden der Gruppe in all den Jahren nicht verloren ging, ist es für die Künstlerin und auch für die Mitglieder des Kunstvereins eine ganz besondere Freude, diese Ausstellung im Haus Samson präsentieren zu können.

Ausstellungseröffnung : Freitag, 3. Februar 2012 um 20.00 Uhr Haus Samson in Clarholz, An der dicken Linde 3 Dauer der Ausstellung bis 18. März 2012 Öffnungszeiten Mi., Sa, So. von 15 bis 18 Uhr

KREISWEIT – Künstlerische Positionen aus der Region – Kreis Gütersloh

Vom 29. Januar – 4. März 2012 zeigt der Kreiskunstverein Gütersloh die Ausstellung “KREISWEIT Künstlerische Positionen aus der Region”.

Mit einer gemeinsamen Ausstellung in der Mediothek des Ev. Stift. Gymnasiums Gütersloh, im Veerhoffhaus des Kunstvereins Kreis Gütersloh und im Foyer des Kreishauses wird das facettenreiche Kunstgeschehen im Kreis Gütersloh in den Blick genommen.

Eingeladen wurden die Künstlerinnen und Künstler, die auf der Website des Kreiskunstvereins verzeichnet sind.

Beginnend in der Mediothek des ESG und im Veerhoffhaus des Kunstvereins werden zunächst Malerei, Zeichnung, Fotografie und kleinere Objekte präsentiert.

In einer weiteren Ausstellung im Foyer des Kreishauses Gütersloh werden vom 1.3. – 30.3.2012 Werke der plastisch arbeitenden Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreisgebiet zu sehen sein.

Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, gewähren diese drei Ausstellungen einen vielfältigen Einblick in das künstlerische Schaffen des Kreises Gütersloh.

Am Sonntag, den 29.1.2012, 15:30 Uhr, wird die Ausstellung zunächst in der Mediathek des Ev. Stift. Gymnasiums, Feldstr. 13, 33330 Gütersloh eröffnet. Im Anschluss daran, um 17:00 Uhr, folgt die Eröffnung der Ausstellung im Veerhoffhaus des Kunstverein Gütersloh, Am alten Kirchplatz 2, 33330 Gütersloh.