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Christiane Ritschel

 

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EVOLUTIonTour in Rietberg – Ausstellung des Neanderthalmuseums Mettmann

Am  Dienstag, 7. September 2010 öffnet die „EVOLUTIonTOUR“ im Landesgartenschaupark Rietberg ihre Pforten. Die Wanderausstellung des Neanderthal-Museums verspricht viele Informationen und Abwechslung und ist besonders für Schulklassen und wissenschaftlich interessierte Besucher ein ganz besonderer Anlaufpunkt. Schon über 30 Schulklassen haben die Unterrichtseinheiten zur Evolution gebucht. Freie Termine gibt es aber auch weiterhin. Die Ausstellung zur Entstehungsgeschichte der Menschheit verspricht interaktives Lernen mit der Möglichkeit für die Kinder und Jugendlichen, auch eigene Experimente durchzuführen. Schulklassen wie auch Einzelbesucher erhalten Einblick in die zentralen Mechanismen der Evolution. Vielfalt, Sexualität, Zufall und Mutation werden auf spielerische Weise erklärt. Was ist biologisch gesehen eigentlich Fitness? Was ist Erfolg? Welche Arten sind überhaupt erfolgreich? Welche Rolle spielt die Partnerwahl bei der Vererbung? In unterhaltsamen, teils spielerisch gestalteten Ausstellungsbereichen können Besucher solchen und anderen Fragen auf den Grund gehen. Sie können den Urknall hören oder auch die Zeit rückwärts drehen, Bakterien bei der Evolution beobachten oder entdecken, dass Fehler auch ihre Vorteile haben. Die Präsentation ist ein außergewöhnlicher Lernort für alle Altersgruppen. Speziell für Schulklassen gibt es thematisch sortiertes Begleitmaterial. Die Installationen können intensiv in die Didaktik der naturwissenschaftlichen Unterrichte der verschiedenen Schulformen eingebunden werden. Für die Ausstellung wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben. Die Wanderausstellung wird vom 7. bis zum 26. September 2010 ihren Standort im Rietberger Gelände haben. Sie wurde vom Neanderthal-Museum in Kooperation mit der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat-Kulturpflege zum Darwin-Jahr entwickelt. Sie wurde erstmals in Mettmann am Standort des Museums vorgestellt und ist im laufenden Jahr an verschiedenen Standorten in NRW zu sehen. Für die Macher ist das Darwin-Jahr ein idealer Anlass, um darauf hinzuweisen, dass der Europarat bereits vor drei Jahren vor kreationistischen Bestrebungen für das Bildungssystem Europas hingewiesen hat. Das Gremium sah schon seinerzeit konkrete Anzeichen für die Entstehung einer antiwissenschaftlichen Haltung in der Bevölkerung sowie Hinweise gegen eine Vermittlung der Evolutionslehre im Bildungswesen. Darwins Evolutionslehre, von ihm veröffentlicht 1859, gilt als zentrale Theorie der Biologie, die Zusammenhänge allen Lebens auf der Erde erschließt. Weitere Informationen gibt es unter www.evolutiontour.de, Lehrer, die sich für Unterrichtseinheiten während der Ausstellungszeit in Rietberg interessieren erhalten weitere Auskünfte unter (05244) 986286, Iris Peter (Grünes Klassenzimmer).

Atelierbesuch bei Barbara Körkemeier

„Mit immer weniger gestalterischen Details auf den Punkt zu kommen“, das ist das Ziel der Künstlerin Barbara Körkemeier, die seit 20 Jahren in Rheda arbeitet und sich 25 Jahre im Bleichhäuschen engagierte. Im Rahmen der Reihe „Atelierbesuche – Frauen in der Kunst“ laden der Kunstverein des Kreises Gütersloh und die Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh jetzt alle Interessierten am Freitag, 10. September 2010, um 17 Uhr, zu der Malerin nach Rheda-Wiedenbrück ein.

Bei dem Atelierbesuch steht die Künstlerin selbst im Mittelpunkt, der Blick über die Schulter ist erwünscht. Barbara Körkemeier hatte sich in den letzten fünf Jahren bewusst aus der Arbeit für und um die Öffentlichkeit zurückgezogen, um ohne Termingedanken die Ziele ihrer eigenen Malerei zu verfolgen. Die Themen haben sich nicht wesentlich verändert: „Licht in Bezug auf Menschen, Landschaft (Horizonte, Steine), also Tageszeiten, und Stimmungen (ohne die Romantiker zu zitieren)“, so Körkemeier. Die Farben rührt sie nach wie vor selbst an, wechselt allerdings häufiger die Technik als früher.

Nähere Informationen zu dem kostenlosen Besuch gibt es bei der Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle für Mann und Frau der Stadt Gütersloh, Berliner Str. 70, 33330 Gütersloh, Telefon 0 52 41/ 82-21 26 oder online unter www.gleichstellungsstelle.guetersloh.de.

Mindener Werteforum – Pleitegeier über den Städten?

Am 21. September 2010 um 19:30 Uhr startet bei der Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH & Co. KG in der Wettinerallee 43-45 das vierte Mindener Werteforum. Gastredner ist Dr. Stephan Articus mit einem Thema, das auch in Minden unter den Nägeln brennt: „Pleitegeier über den Städten –Sind unsere Kommunen nicht systemrelevant?“

Damit setzt die Minden Marketing GmbH (MMG) mit Unterstützung der Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH das Mindener Werteforum fort, bei dem sich namhafte Referenten in diesem Herbst an drei Terminen mit den Werten in unserer Gesellschaft auseinandersetzen.  Weiterlesen »

Knut Kargel im Kreiskunstverein Beckum-Wadersloh

In einer neuen Studioausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf zeigt der Künstler Knut Kargel unter dem Titel „Un Chien Andalou“ einen neuen 20-teiligen Zyklus von Leinwandarbeiten. Un Chien Andalou ist ein Film von Luis Buñuel und Salvadore Dali, der erstmals 1929 gezeigt wurde. Er gilt als Meisterwerk des surrealistischen Films, der aus einer Aneinanderreihung von visuellen Gesten, Bildern und absurden Szenen besteht. Knut Kargel übersetzt diese Traumszenen in seine Malerei, Ölbilder im quadratischen Format von 45 x 45 cm. Er zeigt Blicke auf Menschen, ihre Mimik und Haltung, aus denen Angst und Isolation sprechen. Auch die weltbekannte Eingangsszene aus dem Film, in der einen jungen Frau mit einem Rasiermesser das Auge zerschnitten wird, nimmt Knut Kargel auf, beschränkt sich jedoch auf das Gesicht der Frau und ihre weit aufgerissenen Augen, ohne den Gewaltakt zu thematisieren.

Knut Kargel, der heute in Möhnesee-Wamel lebt, ist seit 2000 Künstlermitglied im Kreiskunstverein. Während seines Studiums der Freien Kunst bei Professor Udo Scheel an der Kunstakademie Münster hatte er zugleich ein Stipendium als Stadtmaler in Rheine. Heute ist er freischaffend tätig und als Dozent für experimentelle Malerei, Kunsttechnologie und Webdesign beschäftigt. Neben Malerei und Grafik zählen auch Performances, politische Aktionen und Interventionen in den öffentlichen Raum zu seinen künstlerischen Verfahren.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 5. September in Anwesenheit des Künstlers um 15.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 24. Oktober im Erweiterungsbau des Museums Abtei Liesborn zu sehen.

Geöffnet: Di.-Fr. 9-12 und 14-17 Uhr, Sa. und So. 14-17 Uhr.
Montags und an Feiertagen geschlossen. Eintritt frei.

Johann König in Rheda-Wiedenbrück

Johann König – der Poet unter den Komikern kommt am Freitag, 24.09.10 um 20:00 Uhr ins Reethus nach Rheda-Wiedenbrück. Wer Johann kennt, weiß, was kommt: Mit der Eleganz eines Igels betritt er die Bühne, putzig und keck steht er da, liest und singt, reimt und rappt, macht und tut, und zu seiner eigenen Verwunderung ist das Publikum vollkommen entzückt von Johanns merkwürdiger Art. Einer Art präsenter Entrücktheit, einer fast greifbaren Abwesenheit, die sehr wohl die Laune der Anwesenden in ungeahnte Höhen schnellen lässt.

Restkarten gibt es noch bei der Flora Westfalica unter 05242-93010 oder bei allen bekannten VVK-Stellen.

Lippstadt Culinaire – Schlemmen und Verkaufsoffener Sonntag

Vom 9. – 12. September 2010 findet in Lippstadt wieder  Lippstadt Culinaire statt. Die Eröffnung von Lippstadt Culinaire findet am Donnerstag, 9. September 2010 um 19 Uhr auf dem Rathausplatz statt.

Im Anschluss können Sie sich auf das Programm der „Lippstädter Hot Five“ freuen. Und auch an den folgenden Tagen kommt die musikalische Untermalung nicht zu kurz: Ein stimmungsvolles musikalisches Bühnenprogramm wird zum Beispiel am Freitag durch das Quintett „Blue Notes“ geboten und für Samstag hat das Erwitter Vocalensemble „Leckerbissen für die Ohren“ vorbereitet. Am Sonntag dürfen sich die Besucher auf heimische Orchesterklänge u.a. vom Blasorchester Hellinghausen sowie dem SkaS Palastorchester aus Herzfeld freuen.

Unter dem Motto „Schlemmen & Shoppen“ präsentieren Ihnen die Einzelhändler am verkaufsoffenen Sonntag von 13 – 18 Uhr die neue Herbst- & Winterkollektion.

Herzebrock im September – die dritte Jubiläumswoche

Die dritte Jubiläumsveranstaltunswoche in Herzebrock findet vom 04.09 bis zum 12.09.2010 statt. Diesmal geht es um den historisch – kirchlichen Schwerpunkt.

Auftaktveranstaltung ist das Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie in St. Christina.

Und so geht es dann weiter:

Sa 04. Sep 10 Nordwestdeutsche Philharmonie Konzert um 17:00 Uhr in St. Christina; danach: Weinfest

So 05.Sep. 10

Verleihung des „Von Zumbusch-Preises“

Pfarrfamilienfest in Kombination mit dem Klostermarkt mit vielen Aktivitäten und Überraschungen

Mo 06. Sep 10

60 Jahre Caritas Herzebrock Festliches in Pfarrkirche und Pfarrheim

Di 07. Sep 10 Ballonstart (nach Wetterlage)

Mi 08. Sep 10 Denkmalenthüllung mit offenem Singen (Craemerchor) Übergabe des Bronzemodells: Kloster und Kirchplatz (von der Stiftung der Kreissparkasse)

Do 09.Sept.10 Plattdeutscher Krink

Fr 10. Sep 10 Film: 3-Tagesfahrt nach Nürnberg (Vorführung des Heimatvereins im Gewölbekeller)

Sa 11. Sep 10

17:30 Uhr ökumenischer Gottesdienst danach: KunstGenuss mit abschließendem mitternächtlichem Feuerwerk

So 12. Sep 10 Tag des offenen Denkmals Kreuzgang (mit Vortrag und Fotos)

Museum Abtei Liesborn zeigt Fotografien von Rudolf Paulus

Das Museum Abtei Liesborn zeigt vom Ahlener Fotografen Rudolf Paulus
Fotos des alten Kreises Beckum bis 24. Oktober 2010.

Der Ahlener Fotograf Rudolf Paulus (1927 – 1990) hat am Ende der 1960er Jahre über 200 Fotos aufgenommen, die die Städten, Gemeinden und Kunstdenkmäler des damaligen Kreises Beckum darstellen. Diese Bilder wurden im Auftrag des Kreisheimatvereins für das Museum Abtei Liesborn gemacht. Die Aufnahmen sollten die Städte und Kunstwerke im Kreis Beckum dokumentieren.
Sie besitzen allerdings weit mehr als lediglich einen Dokumentierungscharakter, da alle diese Bilder von Rudolf Paulus überzeugende Beispiele der Fotokunst sind.
Paulus wurde in Ahlen/w. 1927 geboren. Dort und in Münster und Hamburg erlernte er die Kunst der Fotografie. Mit dem Meisterbrief öffnete er 1962 sein Fotostudio in Ahlen. Man spürt bis heute die Stunden, die Paulus in der Dunkelkammer verbracht hat. Darüber hinaus war Paulus auch Künstlermitglied des Kreiskunstvereins.
Bildquelle: Museum Abtei Liesborn

Die ausgestellten Bilder aus Ahlen, Dolberg, Vorhelm, Beckum, Neubeckum, Vellern, Ennigerloh, Enniger, Stromberg, Sendenhorst, Wadersloh, Diestedde und Liesborn blicken auf einige Gebäude und Plätze, die heute nicht mehr existieren oder so verändert sind, dass es schwer vorstellbar ist, dass die Aufnahmen nur gut 50 Jahre alt sind. Das ausgezeichnete und beeindruckende Foto der Zeche in Ahlen vermittelt die heute stillgelegte Anlage noch unter Volldampf. Die Innenstädte sind nicht verkehrsfrei und Häuser werden noch zum Abbruch freigegeben, die heute unter Denkmalschutz stehen würden.

Natürlich haben sich die aufgenommen Kunstdenkmäler kaum geändert, und Paulus fing den historischen und künstlerischen Rang dieser bedeutenden Objekte ein. Romanische Taufsteine in den Kirchen zeugen von der langen christlichen Tradition der Region. Chorgestühle und Sakramentshäuschen der Gotik vermitteln die Frömmigkeit des Mittelalters und Strahlenkranzmadonnen und Andachtbilder die Schönheit und die Verehrung Mariens.

Die präsentierten Fotos sind lediglich eine Auswahl aus Paulus’ Motiven, und sie stellen nur einen Bruchteil der Kunstschätze des Kreises dar. In einer Zeit, in der man leicht nach Italien fahren und über die Reichhaltigkeit der Kirchen und Städten staunen kann, öffnet Paulus’ Fotografie die Augen für die reichhaltige Kunst der Heimat.