Gütersloher Platzwechsel rüstet zur 3. Auflage
Auf die Plätze, fertig, Platzwechsel, ungedopt aber weltrekordverdächtig! Am Freitag, den 28. August und Samstag, den 29. August 2009 geht es wieder los und da heisst es zuschauen, die Künstlerinnen und Künstler bei ihrer Performance auf den Strassen und Plätzen rund um den Wasserturm und das neue Theater live erleben und diesmal sogar sicher sein, dass es bei ungünstigen Witterungsbedingungen eine Indoorvariante gibt. Die Veranstalter haben für diese Fälle alle Auftritte und Stücke die Innen sein können mit einem Regenschirm im Flyer gekennzeichnet.
Bildquelle: Stadt Gütersloh, Platzwechsel
Los geht’s am Freitag um 18 Uhr mit dem Theater Sauresani und dem Familienstück „Ein Fest für die Blume“ am Dreiecksplatz. Danach kommt der unentdeckte Kulturort Güterslohs schlechthin: Der Fahrradparkplatz des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums. Dort sind mit dem Theatre Fragile „Ahoi!“ mit drei Personen und drei Zeitebenen an einer Bushaltestelle zu erleben, bevor Walter „Wirbel“ Watuschek als Kleinstsensationsdarsteller das Publikum herausfordert.
So wach und frisch und zu allem bereit, wird erstmal durch die offizielle Eröffnung des Festivals Platzwechsel Dampf raus genommen. Und die Aktion vor die Stadthalle verlegt (Theodor-Heuss-Platz). Dort kommt danach das British Event Theatre und die „British School of Archeology“, eine ereignisreiche Lehrstunde in Sachen moderner Stadtarchäologie. Sehenswert!
Zum Abschluss des ersten Festivalabends geht es auf den Berliner Platz, da dort Platz ist für das bekannte niederländische Theaters Gajes. Die Akteure auf Stelzen und ihre Großobjekte benötigen ebenso Platz wie die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer inmitten der Spielfläche. Sie zeigen die Produktion „Don Quixote“.
Am Samstag startet der Platzwechsel mit dem Bremer Straßenkünstler Markus Siebert alias Knäcke um 18.00 Uhr. Knäcke „Unterwegs“ und da kann eine Menge passieren. Das Theatre Fragile nimmt mit seinem Figurentheater „We meet in paradiese“ das Reisen unter ganz anderen Umständen als Flucht und Migration wieder auf, bevor Knäcke dann als Rocker ins Scheinwerferlicht tritt.
Mit der aufwändigen Wiederaufnahme von „Jules Vernes Welt“ des Theaterlabors Tor 6 in Bielefeld setzt sich sowohl das Thema Reise fort als auch die Bearbeitung literarischer Vorlagen vom Vorabend. Dass es dabei richtig große Gabelstapler-Einsätze (Willi Frenz GmbH hat vielleicht riesige Maschinen) und Feuerwerk gibt, ist der Fantasie des Visionärs Jules Verne geschuldet. Zum Abschluss kommen Franzosen von Tango Sumo und Spanierinnen der Compagnie Vendaval bei „Les Noces de Trottoir“ einander näher. Im Rahmen der Reihe „Tanz OWL“ präsentiert das Festival große Gefühle und Tanztheater mit Leidenschaft auf wieder einem unentdeckten Kulturort, dem Schulhof des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums.
Der Flyer der Veranstaltung liegt an den Spielorten und vielen Geschäften in Gütersloh aus oder kann hier per Link erreicht werden.
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Geschrieben: 25 August, 2009 in Ausflugstipp, Gütersloh, Kultur.
Tags: Gütersloh, Platzwechsel
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