Ein großes Kunstbuch-Geschenk für die Kunsthalle Bielefeld
Aus dem Nachlass des Gründungsdirektors der Bielefelder Kunsthalle von 1962 – 1974, Joachim Wolfgang von Moltke (1909 Kreisau/Schlesien – 2002 Hamburg) ist eine Sammlung von ca. 170 Ausstellungskatalogen, Bildbänden, Tafelwerken und bibliophilen Kostbarkeiten in das Eigentum der Bibliothek der Kunsthalle Bielefeld übergegangen.
Inhaltlicher Schwerpunkt von Moltkes Bibliothek war der deutsche Expressionismus, den er in seiner Zeit als Direktor des Städtischen Kunsthauses und der 1968 eröffneten neugebauten Kunsthalle als Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt entwickelte. Auch die Klassiker der Moderne, die – wie Emil Nolde oder Sonia Delaunay im Verlauf diesen Jahres – ausgestellt werden, sind in seiner Bibliothek vertreten und ergänzen den Bibliotheksbestand der Kunsthalle hervorragend um wichtige Werke aus dem Erscheinungsraum von 1920 bis 1970. Da zahlreiche Publikationen heute als bibliophile Raritäten kaum beschaffbar sind, ist das großzügige Geschenk aus dem Nachlass von Moltkes eine hervorragende Ergänzung und Bereicherung des Bibliotheksbestands, der mit ca. 50.000 Medieneinheiten eine auch öffentlich zugängliche, wissenschaftliche Präsenzbibliothek zur Kunstgeschichte bildet.
Öffnungszeiten der Bielefelder Bibliothek:
Dienstag und Donnerstag 14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch 14:00 – 19:00 Uhr
Benutzung kostenlos!
Website der Kunsthalle Bielefeld
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Geschrieben: 4 März, 2008 in Bielefeld, Kultur.
Tags: Bibliothek, Bielefeld, Kunsthalle








