Tag des offenen Denkmals in Gütersloh – Das Programm
Der Tag des offenen Denkmals bietet Genießern historischer Architektur spannende Einblicke und viele Informationen zur Gütersloher Stadtgeschichte. Am Sonntag, 12. September 2010, stehen insgesamt 20 Stationen auf der der Liste zum Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ steht. In Gütersloh repräsentieren unter anderem die Dampfkleinbahn Mühlenstroth, der Bahnhof Avenwedde, zwei historische Brückenbauwerke, aber auch eine Gasstätte, die früher Zollstation war, den thematischen Schwerpunkt Darüber hinaus öffnen aber auch denkmalgeschützte Häuser und Einrichtungen, die jedes Jahr aufs Neue Besucher anziehen.
Das Programm in der Übersicht:
1.St.-Pankratius-Kirche, Unter den Ulmen 14
mit Kirchplatz und Simultanfriedhof
Öffnungszeiten: 13 – 19 Uhr
Die St. Pankratius-Kirche wurde im Oktober 1890 in Kattenstroth außerhalb der damaligen Stadtgrenzen Güterslohs geweiht. Diözesanbaumeister Güldenpfennig aus Paderborn hat sie als neoromanische Backsteinbasilika mit Westturm entwickelt. Sie war lange neben der Kirche in Friedrichsdorf die einzige katholische Kirche in Gütersloh. Durch den Neubau endete die seit 1655 gemeinsame Nutzung der Apostelkirche (der ursprünglichen St. Pankratius-Kirche) als Simultaneum durch die evangelische und katholische Gemeinde.
2 . Die Weberei, Bogenstraße 2, 3, 5
Öffnungszeiten: 10 – 23 Uhr
Die Weberei Greve & Güth entstand 1874 vor den Toren der Stadt Gütersloh auf Kattenstrother Gebiet. Mehrere Gebäudeteile bezeugen die ursprüngliche Funktion und Nutzung. Das Portal weist mit seinen Türmen den Zeitgeist der aufkommenden Industriekultur auf. Nach Einstellung des Weberei-Betriebs und Überlegungen zur künftigen Nutzung wurde die Weberei im Jahr 1984 als Bürgerzentrum wieder eröffnet. Seitdem sind Kunst, Kultur und Gastronomie hier zu Hause.
3.    Parkbad Gütersloh, Am Parkbad 7 – 9
Öffnungszeiten: 10 – 21 Uhr
Das von Paul Heidrich im Bauhausstil der 20er Jahre entworfene Gebäude wurde 1928 als Gütersloher Freibad eingeweiht und war Jahrzehnte lang ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. 1992 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten erfolgte am 1. Mai 1998 die Neueröffnung als Freizeit- und Naturerholungsstätte für die gesamte Bevölkerung.
Rahmenprogramm:
Bäuerinnenmarkt von 10 – 18 Uhr
4.    Stadtmuseum Gütersloh, Kökerstr. 7 – 11 a
Öffnungszeiten: 11 – 17 Uhr
Der Arzt Dr. Wilhelm Angenete und seine Schwester schenkten 1982 dem Heimatverein Gütersloh e.V. drei historische Gebäude und eine Praxiseinrichtung als Grundstock des Museums.
Vor- und frühgeschichtliche Funde, Aspekte des Alltags in Gütersloh im Jahr 1868, die Entstehung und Nutzung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge seit etwa 800 Jahren sowie Medizingeschichte sind neben einer historischen Kupferschmiede unter anderem Themen der Sammlungen in den beiden Museumsgebäuden.
Rahmenprogramm
11.00 Uhr   Führung durch die Sonderausstellung Gütersloh global – Von den Anfängen der Missionsbewegung bis zur Einen Welt in Gütersloh 1830 – 2010
14 bis 17 Uhr Kutschfahrten durch die Innenstadt mit dem Gütersloher Fuhrmann und Stadtführerin Barbara Weidler – Abfahrt vor dem Stadtmuseum
5. Apostelkirche, Am Alten Kirchplatz 1
Öffnungszeiten: ab 10 Uhr
Das älteste Gütersloher Gotteshaus ging erst 1887 in den alleinigen Besitz der evangelischen Gemeinde über. Bis dahin war es gemeinsam mit der kath. Gemeinde genutzt worden. Am Totensonntag 1944 traf eine Luftmine das Schiff der Apostelkirche. Dabei erlitten 19 Menschen den Tod. Der Grundstein zum Wiederaufbau wurde am 9. Juni 1951 gelegt.
Rahmenprogramm:
10 Uhr: ein auf den Anlass abgestimmter Gottesdienst mit Pastor Dr. Rolf Wischnath
12.30 bis 18 Uhr: Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung „Ich will Freiheit beim Malen“ mit Bildern von Eberhard Warns
15 Uhr: Geführter Rundgang durch die Ausstellung mit Bärbel und Ullrich Felchner
19.30 Uhr: Percussion Posaune Leipzig – Mit ihrem Programm: Von Bach bis Bernstein. Es moderiert Joachim Gelsdorf
6. Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Platz 1
Öffnungszeiten: 14 – 19 Uhr
Die Martin-Luther-Kirche wurde 1861 nach Plänen des Barmer Baumeisters Christian Heyden (Architekt des Alten Rathauses und des Evangelischen Krankenhauses sowie privater Gebäude) fertig gestellt. Die im neugotischen Stil errichtete Hallenkirche diente der evangelischen Gemeinde in der wachsenden Stadt zunächst ohne Namen als Neue Kirche. Ab 1911 wurde sie Auferstehungskirche genannt und erst 1933 erhielt sie ihren heutigen Namen. Sehenswert: der Taufengel.
Rahmenprogramm: Es werden die Ausstellungen „Afrika“, „Tansania-Partnerschaft“ und Mission im Wandel“ gezeigt.
7. Historische Gaststätte/ Restaurant „Zur Linde“, Isselhorster Kirchplatz 5
Öffnungszeiten: 10 – 23 Uhr
Gaststätte, Bäckerei, Drogerie, Bank – das war vor 300 Jahren die Historische Gaststätte in Isselhorst. Gebaut wurde das Haus in den Jahren 1675 bis 1677, wie auf dem geschnitzten Torbalken heute noch zu lesen ist. Im Jahre 1752 fand ein größerer Umbau statt. Unter anderem wurde ein Treppenaufgang mit dazugehörigen Zimmern errichtet und die Fenster wurden vergittert, denn inzwischen hatte die „Bank“ der Bauern und Landwirte in der „Brüggenschenke“ ihr Domizil. Nicht nur die Salzschmuggler, die über den Postdamm Salz in das Ravensberger Land schmuggelten, wickelten ihre Geldgeschäfte mit der Bank ab, sondern auch größere Firmen aus Bielefeld und Gütersloh. Der heutige Name „Zur Linde“ geht auf den uralten Lindenbaum zurück, der bis zum Jahre 1940 vor dem Hause stand. An warmen Sommertagen war der Baum, der durch die Leiter bestiegen wurde, zuweilen besser besetzt, als die Gaststätte. An den dicken, strahlenförmig ausgebreiteten Ästen waren Stühle und Bänke befestigt, auf denen auch die Dorfmusikanten Platz nahmen und zum Tanz auf spielten. Vieles im Hause Ortmeyer erinnert an diese Zeit.
Führungen: jederzeit durch Rolf Ortmeyer
8. Kirche Isselhorst, Isselhorster Kirchplatz 16
Öffnungszeiten: 10-18 Uhr
Die Kirche Isselhorst ist eine dreischiffige Hallenkirche im neugotischen Stil. Sie wurde im Jahr 1881 eingeweiht. Die Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Erhalten geblieben ist jedoch als ältester Teil der 46 Meter hohe Turm aus dem 16. Jahrhundert. Hervorzuheben ist das Innere der Kirche mit dem Originalgestühl, den schlanken Rundsäulen und die Ausmalung des Chorraumes. Das Gebäude gilt als frühes Beispiel neugotischer Bauweise für Kirchen, die ab 1890 in Westfalen errichtet wurden. Der Innenraum bildet mit der Architektur eine harmonische Einheit, sehenswert sind hier ein originaler Altarflügel aus der Zeit um 1410 sowie zwei Leuchter aus dem 17. Jahrhundert.
Rahmenprogramm:
Führungen ab 14 Uhr durch Kirche und Kirchturm. Es besteht die Möglichkeit, die Gewölbeoberseite zu besichtigen und den Turm zu besteigen. Da die Kirchengemeinde das kirchliche Umweltmanagement „Grüner Hahn“ einführen möchte, ist die kreiskirchliche Ausstellung zu diesem Thema zu sehen.
9. Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth, Postdamm 166
Museumskonzept ist die betriebliche Vorführung von schmalspurigen Kleinbahnen, die früher auch im ostwestfälischen Raum verkehrten. Ein Verein nimmt sich der Pflege und Präsentation an. Die Rundfahrten mit Bahnhofshalt faszinieren kleine und große Kinder.
Rahmenprogramm:
Von 10.27 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr findet der klassische Fahrbetrieb statt. Es besteht die Möglichkeit einen Blick in den Lokschuppen zu werfen, in dem ein Mitglied Auskünfte zu den historischen Fahrzeugen gibt.
10. Meierhof Rassfeld, Meier-zu-Rassfeld-Weg 15
Öffnungszeiten: 11-18 Uhr
Der Meierhof Rassfeld ist eine historische westfälische Hofanlage, die 1088 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Haupthaus mit Wirtschaftsteil stammt aus dem Jahr 1825 und wurde im 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut, im Anbau mit dem Fachwerkkern von 1708 ist heute der Hofladen untergebracht. Zum Meierhof gehören außerdem ein Fachwerkschafstall aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, eine Remise von 1942 und der 1578 datierte Speicher, der damit der älteste Profanbau im Stadtgebiet ist.
Rahmenprogramm:
Führungen um 12, 14 und 16 Uhr durch den Hausherrn Haver-Rassfeld.
Besucher können die Wurzeln der fast 1000-jährigen Hof- und Familiengeschichte vom Meierhof Rassfeld erleben und sich von dem überzeugen, was der Meierhof Rassfeld zu bieten hat.
Der Pferdestärken-Club Gütersloh e. V. stellt verschiedene Oldtimer, Traktoren, Nutzfahrzeuge und Landmaschinen auf dem Hof aus. Kinder haben die Möglichkeit auf einem der Traktoren mit zu fahren, zu malen oder sich auf einer Hüpfburg auszutoben. Ein Quizrund um den Meierhof und den Pferdestärken-Club hält alle Besucher in Bewegung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
11. Stadtpark und Botanischer Garten
Öffnungszeiten: jederzeit
Die Entstehungsgeschichte des Gütersloher Stadtparks beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Der im Jahre 1880 gegründete „Verschönerungsverein“ bemühte sich immer wieder nachhaltig um die Anlage eines Stadtparks, da innerhalb der Stadt praktisch keine Grünflächen vorhanden waren. Zeitgleich wurde der Ruf nach einer „Erholungsstätte im Freien für Jugend und Volk“ immer lauter. Nachdem sich die Stadtverordnetenversammlung 1903 erstmals mit der Stadtparkfrage befasste, erfolgte schließlich im Jahre 1906 der Ankauf eines Grundstücks für den zukünftigen Stadtpark. Nach Plänen des Iserlohner Gartenarchitekten Friedrich Wilhelm Schoedder wurde ein Jahr später mit den Arbeiten begonnen. Die Gestaltung erfolgte im landschaftlichen Stil der Lenné-Meyerschen Schule. Ab 1912 entstand innerhalb des Stadtparks der Botanische Garten, der durch vielschichtige Gestaltungselemente und prächtige Pflanzenstrukturen eine einzigartige Grünanlage darstellt, die sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Im Jahr 2009 feiert der Stadtpark Gütersloh sein 100-jähriges Bestehen.
12. Alte Heuwaage, Unter den Ulmen 4
Öffnungszeiten: ab 16 Uhr
Kurz vor der Grenze zwischen Gütersloh und Kattenstroth liegt diese urgemütliche typische Gütersloher Kneipe. Das 1826 errichtete Zweiständer-Fachwerkhaus wurde im Jahr 2000 saniert und erhielt dabei seine Schwelle in der ursprünglichen Position zurück. Der Name Heuwaage geht auf die ursprüngliche Funktion als Zollstation an der Chaussee nach Wiedenbrück zurück.
13. LWL-Klinik Gütersloh, Hermann-Simon-Straße 7
Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr
Die ehemalige “Provinzial-, Heil- und Pflegeanstalt Gütersloh” wurde 1919 gegründet. Das Bau- und Gebäudekonzept realisierte die Unterbringung der Patienten in pavillonartigen Gebäuden umgeben von einer weitläufigen Parklandschaft. Die jetzige Westfälische Klinik ist seit 1992 Denkmal. Der Denkmalbereich bezieht sich auf einen 37 Hektar großen Kernbereich, in dem die sog. “Gartenstadt” noch so erhalten ist, wie sie in den DreißÃger Jahren erbaut wurde.
Rahmenprogramm:
Führungen: 11 und 14 Uhr, sowie nach Bedarf durch Herrn Drechsler Treffpunkt zu den Führungen: Neue Pforte Buxelstraße
14. Stiftung Altewischer, Alte Spexarder Straße 4 a
Öffnungszeiten: 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Das eingeschossige Fachwerk-Bauernhaus aus dem Jahre 1820, hat eine Grundfläche von ca. 12,50 x 40 Meter und wird seit Februar 1977 als Musikzentrum des Jugendmusikkorps Avenwedde genutzt.
Rahmenprogramm:
Führungen 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr durch Heinz Felderhoff.
Herr Felderhoff gibt darüber hinaus Informationen incl. eines Lichtbildvortrags über die Früherkennung und Reparatur schleichender Schäden am Fachwerk. Kaffeee und kalte Getränke sind im Angebot.
15. Bahnhof Avenwedde, Isselhorster Straße 248
Öffnungszeiten: 11 bis 18 Uhr
Der Bahnhof Isselhorst –Avenwedde wurde 1918 erbaut. Grund war der Ausbau der Bahnstrecke der ehemaligen Köln-Mindener-Eisenbahn. Durch die neue Gleisführung musste das ehemalige Bahnhofsgebäude ersetzt werden. Das Gebäude, das in seinem Aufbau eher an ein Wohnhaus erinnert, war zu seiner Zeit ein typischer Vertreter eines Bahnhofs in einer ländlichen Region. Heute wird das Gebäude als Bürgerhaus genutzt.
Rahmenprogramm:
Möglichkeit zur Besichtigung der Eisenbahnmodellanlage.
Ab 14 Uhr öffnet das Bahnhofscafé
16. Ackerbürgerhäuser, Hohenzollernstraße 11
Öffnungszeiten: 10.30 bis 16 Uhr
Die Ackerbürgerhäuser aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden von 2006 bis 2009 saniert und werden heute modern genutzt als Sprachschule, Fotostudio, Medienentwicklung und Netzwerke. Sie sind ein gelungenes Beispiel für Erhalt und Aufarbeitung historischer Bausubstanz in der Innenstadt.
Rahmenprogramm:
Führungen individuell durch den Architekten Hans Mertens und Mitarbeiter der Sprachschule Inlingua.
Fotoausstellung „Vorher – Nachher“ – Die Sanierung der Ackerbürgerhäuser
17.Brückenbauwerk Unter den Ulmen/Wiedenbrücker Straße
Dieses Bauwerk wurde im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Köln- Minden in den Jahren 1910 bis 1916 errichtet und dokumentiert die Erweiterung der Gleise von zwei- auf viergleisig. Das Trägergerüst ist als Nietenkonstruktion aufgebaut, die darüber liegende Brückenplatte wird über 13 dreifeldrige Träger gehalten. Es handelt sich hier um eine zeittypische Ausführung, die in dieser Art heute noch überwiegend im Ruhrgebiet vorgefunden wird.
18. Dalkebrücke Unter den Ulmen (zwischen Heuwaage und Brauhaus)
Bei dieser Straßenbrücke aus dem Jahre 1880 handelt es sich um Einfeld-Gewölbebrücke, die im Zuge die städtebauliche Ausweitung der Stadt längs der heutigen Straße „Unter den Ulmen“ im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet wurde. Derartig gut erhaltene Brückenausführungen unter Verwendung von Korbbögen mit schmiedeeisernen Handläufen sind mittlerweile in Westfalen selten geworden.
19. Katholische Kirche St. Friedrich, Avenweder Straße, Friedrichsorf
Öffnungszeiten: 9 bis 10 Uhr, 12 bis 18 Uhr
Der Grundstein für die katholische Kirche im Ortsteil Friedrichsdorf wurde bereits 1864 gelegt. Die kath. Kirche St. Friedrich wurde 1866 nach einem revidierten Entwurf des Baurates der königlichen Regierung Minden, Conrad Niermann, vollendet. Sie ist eine der frühesten neugotischen Kirchen in Westfalen. Im Inneren sind vom früheren Hauptaltar noch die 1886 / 1887 von Theodor Brockhirte aus Wiedenbrück angefertigten Skulpturen der Hl. Barbara, des Hl. Friedrich, des Hl. Liborius und der Hl. Apollonia vorhanden, ebenso die Darstellung des Guten Hirten. Sehenswert sind außerdem die beiden Seitenaltäre (Marienaltar im nördlichen Seitenschiff und Kreuzigungsaltar im südlichen Seitenschiff)sowie der 14teilige Kreuzweg des Friedrichsdorfer Kirchenmalers August Bernhörster..
Rahmprogramm:
14 Uhr: Führung durch ehemaligen Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Heinz Rammert.
20. Ev. Kirche Friedrichsdorf, Brackweder Straße 23
Die Ev. Johanneskirche in Friedrichsdorf ist nach dem Plan des Baurats Kramer erbaut, am 10.07.1878 fand der feierliche Einzug statt. Sie ist ein neugotischer Saalbau mit vorgesetztem Glockenturm und eingezogenem Polygonalchor. Im Jahr 1913 wurde die Kirche seitlich um 100 Plätze erweitert, der Anbau der Sakristei erfolgte 1959. Das Altarbild schuf R. Brockhoff bereits 1826 als neubarockes Gemälde, es zeigt eine Darstellung des Christus am Kreuz, umgeben von Engeln; die Seitenpaneele zeigen Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten.
Geöffnet: 10 -18 Uhr, Führung um 16 Uhr.
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Geschrieben: 7 September, 2010 in Gütersloh.
Tags: Gütersloh, Tag des offenen Denkmals









