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Christoph Worringer in Münster – neue deutsche Malerei

Am Samstag, 6. März 2010 um 18 Uhr wird im historischen Altbau des Landesmuseums in Münster die neue Sonderausstellung „Christoph Worringer“ eröffnet. Damit präsentiert das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster die erste umfassende Werkschau zum Å’uvre des 33-jährigen Künstlers, der als einer der profiliertesten Vertreter der neuen deutschen figurativen Malerei gilt.

Die Gemälde Christoph Worringers sind in technischer Perfektion ausgeführt und durchaus figurativ – doch von realistischer Malerei zu sprechen, wäre falsch. Die dargestellten Figuren auf den Bildern ordnen sich in eng eingegrenzten, tiefenlosen Räumen an. Dabei wirken sie erstarrt, wie eingefroren in ihren Bewegungen. Dargestellt ist fast immer derselbe junge Mann – ein Abbild des Künstlers selbst. Schnell offenbart sich beim Betrachten der großformatigen Gemälde, dass der Künstler Christoph Worringer in seiner erst kurzen Karriere zu einem ausgeprägten Stil gelangt ist, der seine Bilder unverkennbar macht. Die Ausstellung im historischen Altbau des LWL-Landesmuseums ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden. Dabei hat dieser sowohl die ausgestellten Werke ausgewählt, als auch ihre Einteilung in zwölf Ausstellungskapitel und ihre Anordnung in den Ausstellungsräumen bestimmt. Die Präsentation, die sich über das gesamte zweite Obergeschoss erstreckt, umfasst 60 zum Teil sehr großformatige Gemälde, Farbstiftzeichnungen sowie Bleistift- und Ölskizzen.

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