Das Grabmal des Sachsenherzogs Widukind im Kloster Dalheim
Das Kloster Dalheim, in Lichtenau bei Paderborn lädt wieder zum Dalheimer Kunststück. In dieser Reihe werden besondere Objekte in einem Werkstattgespräch durch Kunsthistoriker vorgestellt. Beim nächsten Treffen mit Kunsthistoriker Holger Kempkens M.A. am 11. August 2009 um 16.30 Uhr steht der Sachsenherzog Widukind im Mittelpunkt. Widukind, der eine zentrale Rolle in den Sachsenaufständen gegen Karl den Großen 772-785 spielte, ließ sich nach verlorener Schlacht 785 taufen und gründete das Stift Enger (Kreis Herford), wo er nach seinem Tode auch bestattet wurde.
300 Jahre später, in der Zeit um 1100, wurde für ihn ein aufwendiges Grabmal gefertigt, dessen bis heute erhaltene Deckplatte mit der Relieffigur Widukinds zu den ältesten figürlichen Grabmälern Europas gehört. Ein rekonstruierender Abguss der Grabplatte gehört zu den zentralen Exponaten der derzeitigen Sonderausstellung „In alter Frische – Reproduktionen klösterlicher Kunst“ im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. Beim Dalheimer Kunst-Stück am Dienstag, 11. August steht dieses Werk im Vordergrund. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Holger Kempkens M.A. entdecken die Teilnehmer des monatlichen Werkstattgesprächs Geschichte und Geschichten um Widukind und sein Grabmal.
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Geschrieben: 8 August, 2009 in Kultur, Paderborn.
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