Parkour-Camp 2011 – Traceure aus ganz Deutschland treffen sich in Gütersloh

„Parkour“ nennt sich eine von David Belle entwickelte Trendsportart. Sie hat zum Ziel, alle erdenklichen Hindernisse im städtischen Lebensumfeld so ökonomisch und geschmeidig wie möglich zu überwinden. Jugendlichen wird mit dieser neuen Sportart die Möglichkeit geschaffen, sich in ihrer Lebenswelt auszuprobieren, ihre Grenzen, aber auch ihre körperlichen Fähigkeiten kennen zu lernen und ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen. Außerdem bedarf dieser Sport keiner kostenintensiven Ausrüstung. Vor drei Jahren ist die Idee entstanden, ein Parkour-Camp in Gütersloh zu veranstalten. In diesem Jahr ist mit über 200 Anmeldungen aus allen Teilen Deutschlands (davon ca. 60 Gütersloher) ein Rekord erzielt, und Gütersloh entwickelt sich immer mehr zu einer der Hochburgen dieses Sports. Von Freitag (29.Juli 2011) bis Sonntag (31. Juli 2011) treffen sich die „Traceure“ – so heißen die Hindernis-Überwinder – auf dem Gelände der Janusz-Korczak-Gesamtschule. Informationen zum Programm gibt es unter www.parkour-camp.de .

Neben spektakulären sportlichen Szenen steht am Samstagabend auch die Vorpremiere eines Films auf dem Programm, an dem die Gütersloher Parkour-Szene mitgewirkt hat. Im Rahmen der bundesweiten Jugendamtskampagne „Unterstützung, die ankommt“ wird er demnächst als Beispiel für besondere Jugendarbeit an Redaktionen, Sender und Jugendämter verschickt.

Initiiert wurde dieses Pilotprojekt im September 2008 vom Jugendtreff „Bauteil 5“ in Kooperation mit der Pestalozzischule und dem Netzwerk Gewaltprävention des Kreises Gütersloh mit 14 Schülern.

Die Philosophie dieses Sports vermittelt gegenseitigen Respekt, Spaß und Verzicht auf Gewalt. Die Vorteile dieser neuen Jugendbewegung liegen auf der Hand und sind in dem Parkour-Camp 2011 hervorragend zu beobachten. Allein mit Geld ist die Umsetzung dieses Projekts jedoch nicht möglich. Hauptproblem stellen nach wie vor die Trainingsmöglichkeiten dar, obwohl inzwischen 5 x wöchentlich eine Halle für regelmäßiges Training zur Verfügung steht. Denn bevor es „raus auf die Straße“ geht, müssen in der Sporthalle die technischen und körperlichen Grundlagen gelegt werden.

Der größte Wunsch der vielen kleinen und großen Traceure ist daher ein Parkour-Park in Gütersloh, ähnlich den schon lange bekannten Scater-Parks.

Weitere Infos gibt es auf den Homepages www.bauteil5.de oder www.parkour-camp.de sowie bei Björn Otto, 05241-21186-11

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